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Am 10. 7. 2007 fuhren wir zu einer 6-tägigen Reise ins Altvaterland. Angefangen bei der Anreise
mit Leberkäs-Frühstück im Bus, der Mittagspause in der Autobahnraststätte und der Kaffeepause
in Königsgrätz mit einer sehenswerten Altstadt. Um 19 Uhr kamen wir an und hatten noch Zeit,
gemütlich ein reichhaltiges, schmackhaftes Abendessen einzunehmen, bevor wir auf die beiden Hotels verteilt wurden.
Am zweiten Tag dann ein ganzer Tag für Saubsdorf. Wir starteten bereits so früh, dass vor dem
Pontifikalamt mit Bischof Lobkowicz und 4 Priestern noch 2 Stunden Zeit zur freien Verfügung blieben.
Um 11 Uhr begann dann die feierliche Schubert-Messe, ein wirklich eindrucksvolles Erlebnis.
Die Ausstrahlung des Bischofs berührte jeden. Nach der Einweihung der Marmortafel, dem Hauptzweck
der Reise, wurden wir von der Gemeinde zu einem gemeinsamen Mittagsmahl in die Schule
(ehemalige Fachschule) eingeladen. Das Mittagessen und die Getränke spendete die Kolchose
der Gemeinde, ebenso wurde die Marmortafel vom Steinmetzbetrieb der Gemeinde gespendet.
Wir schufen für beides mit einer Spende an die Gemeinde einen Ausgleich. Nachmittags fuhr unser
Bus im Schritttempo 3 mal durch Saubsdorf, wobei jeder aussteigen und wieder zusteigen konnte,
wo er wollte. Ein Besuch der Spitzsteinhöhle bildete den Abschluß dieses ereignisreichen Tages.
3. Tag: Nach einem, wie immer reichhaltigen Frühstücksbuffet ging am Sonntag die Fahrt über
Böhmischdorf, Sandhübel immer an der Biele entlang nach Zuckmantel und Mariahilf, wo wir die
Messe besuchten, leider nur in tschechisch. Doch zwei Marienlieder in deutsch ließen wir uns nicht
nehmen. Das Mittagessen nahmen wir dann in Reihwiesen ein, das Gasthaus ist berühmt für
seine Knoblichsuppe und seine handgeschnitzten Stühle. Für den Altvater war die Sicht nicht genügend,
so war ein Spaziergang im Park von Gräfenberg mit Kaffeepause am Nachmittag die richtige
Entscheidung. Zum Abendessen gab es wieder Knoblichsuppe…
4. Tag: Über Waldenburg, Gabel, Karlsbrunn ging die Fahrt am Montag zur Schäferei. In Karlsbrunn
erwirkte unsere Reiseführerin, dass wir im Schritttempo durch den Ort fahren durften. Eine Stunde
zu Fuß ging es dann bis zum Fernsehturm auf dem Altvater. Nachmittags war dann in Freiwaldau
„shopping“ angesagt. Abends war dann Heimatabend mit dem Wirt des Schlesischen Hauses und
seinem Sohn, die mit böhmischer Musik die Stimmung anheizten. Zwischendurch kamen auch
schlesische Gedichte und Geschichten zum Vortrag, es war ein gelungener Abend!
5. Tag: Über Bad Lindewiese ging die Fahrt nach Ramsau, wo wir bei herrlichem Sonnenschein
mit dem Sessellift zur Hochschar getragen wurden. Im Georg-Schutzhaus machten wir Mittagspause.
Die Heidelbeerknödel waren köstlich! Über Nieder-Lindewiese, dem Ursprung der Schroth-Kur,
Friedeberg ging die Fahrt weiter nach Weidenau. Nach kurzer Pause war Niklasdorf unsere letzte
Station. Hier hatten wir Glück, daß wir Einlaß in die Kirche fanden. Wir konnten nicht nur die
sehenswerte Kirche besichtigen, sondern auch eine Ausstellung über die Geschichte des Ortes,
die Texte in deutsch und tschechisch! Ich konnte mir dabei Anregungen holen.
6. Tag: Um 6.30 Uhr Abfahrt in Richtung Deutschland. An der Grenze war noch einmal „shopping“
angesagt im Asien- Markt. Alfred hat für Heidi eine Ziege aus Gips erstanden,
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