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Die der Heiligen Hedwig geweihte Pfarrkirche im Zentrum von Geißlersfeld erhielt die Weihe
1670 von Bischof Sebastian von Rostock. Das Alter der Kirche dürfte aber wesentlich älter sein.
Der Turm der Kirche war ein oben abgeflachter Steinturm, der über die Bäume weit hinaus ragte.
Auf ihm wurden nachts Leuchtfeuer abgebrannt, um verirrten Jägern und Reisenden einen sicheren
Heimweg bei Nacht zu ermöglichen.
1871 wurde dem Turm der spitze Dachstuhl aufgesetzt, sodaß er eine Höhe von 36 Metern erreichte,
ferner wurde die Vorhalle und die Chorstiege angebaut. (1879 – 1881) Der Männerchor wurde
erweitert und die Orgel auf die obere Empore gesetzt. Im ersten Weltkrieg verlor die Kirche
2 Glocken, sie wurden im Jahr 1923 neu beschafft und geweiht. Die kleine Sterbeglocke wurde
von den Eheleute Anton und Rosa Kretschmer gestiftet, als Erinnerung an ihren gefallenen
Sohn Josef 1917. Diese Glocke überlebte auch den 2. Weltkrieg und hängt heute noch im Glockenturm.
Der Friedhof ist gepflegt. Es sind auch noch schöne Gräber von deutschen Familien vorhanden.
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