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Zu den beliebten Waldfesten gehörte auch das vor allem von den Kindern geliebte Kinderfest bei der Spitzsteinbaude. Hier gab es einen Kletterbaum, bei dem die
Buben für einen kleinen Obulus ihre Kletterkünste zeigen konnten und vom Kranz oben viele bunte Sachen greifen konnten. Es gab „Heidelbeer - Streeslkucha“,
bei dem ein Geldstück eingebacken war. Der schnellste Esser erreichte das Geldstück und durfte es behalten. Die größte „Gaudi“ dabei waren natürlich die blau
beschmierten Münder: Zum Trinken gab es das beliebte „Krachala“. Mit Ringwerfen, Lanzenstechen, Sackhüpfen und ähnlichen Belustigungen kam für die Kinder
keine Langeweile auf. Auch ließen sie Luftballons steigen, wessen Ballon am weitesten flog, erhielt einen Preis. Die Erwachsenen konnten inzwischen die herrliche
Aussicht vom Spitzstein, zum Altvater und über das Bieletal genießen, oder im Berginnern die Tropfsteinhöhle bewundern. Auch konnten sich die Männer beim
Tontaubenschießen die Zeit vertreiben.
Den Abschluß der Sommerfeste bildete die Sonnwendfeier am Dickelsberg und das Fest der „Haferbraut“. Diese war immer ein verkleideter Mann, den viel Fußvolk
mit Sensen, Rechen und Gabeln begleitete. Alle Feste wurden von den Saubsdorfern ehrenamtlich organisiert und vorbereitet unter dem Motto: „Saure Tage –
frohe Feste“.
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