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Fachschule
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Die Staatsfachschule für Steinbearbeitung

Am 15. Februar 1886 wurde im Beisein des Landtagsabgeordneten Adolf Latzel, sowie zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft die Staatsfachschule für Steinbearbeitung feierlich eröffnet. Der erste Jahrgang zählte 13 Schüler. Unterrichtet wurde anfangs in einer Lehrwerkstatt in einem Privathaus und in Räumen der Volksschule.

Im Jahr 1901 wurde ein moderner Neubau geschaffen, mit Schulwerkstätten für den praktischen Unterricht, somit waren alle Unterrichtsräume in einem Gebäude vereint . 1905 trat der akad. Bildhauer Paul Stadler in den Dienst der Anstalt. 1910 erfolgte die angestrebte Verstaatlichung. Um den Bedürfnissen der rasch aufblühenden Steinindustrie gerecht zu werden, wurde auch die Verarbeitung aller übrigen Gesteinsarten wie Granit, Sandstein, Serpentin u. ä. in die Lehrpläne aufgenommen. Auch die maschinelle Verarbeitung des Steins wurde in Angriff genommen. 1907 – 1911 wurde ein offener Zeichensaal eingerichtet, um den Steinmetzen Gelegenheit zur Weiterbildung zu geben.

Nach dem Tod von Prof. Jüttner übernahm Prof. Paul Stadler am 31. 1. 1922 die Leitung der Schule. Nach dem 1. Weltkrieg wurde ein Vorbereitungskurs für die staatliche Steinmetz – Meisterprüfung eingeführt. 1924 wurden die notwendigsten Steinbearbeitungsmaschinen angeschafft, sowie die Lehrwerkstätten vergrößert. Im Schuljahr 1927 – 1928 wurden 2 weitere Lehrkräfte eingestellt, sodaß der Lehrkörper auf 8 Mitglieder angewachsen war. In rasch auf einander folgenden Etappen geht die technisch – maschinelle Ausgestaltung voran, der Maschinenbetrieb wird elektrifiziert und weitere moderne betriebstechnische Einrichtungen wurden aufgestellt. Der letzte Absolventenjahrgang 1944 zählte 27 Schüler.

Auschnitt aus dem Treppenaufgang

 

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