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Der Ort

Die Hausnummern in Saubsdorf waren geteilt in Nummern von Saubsdorf

und den von Geislersfeld mit einem G nach der Hausnummer.

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Saubsdorf in Zahlen

Saubsdorf, Kreis Freiwaldau (heute Jesenice), liegt am Fuß des Altvatergebirges, eingebettet in sanfte Hügel, zwischen dem 50. und 51. Breitengrad ( etwa wie Koblenz) und auf dem 17. Längengrad (etwa wie Wien). Die Grenze zu Polen ist ca. 2 km entfernt (früher Grenze zu Preußen) Der Nachbarort Großkunzendorf wird durch die Grenze geteilt. Bis 1910 wurden in Saubsdorf ausschließlich Deutsch sprechende Einwohner gezählt (1910 waren es 1655) 1921 waren es 1531 und 7 Tschechen, 1930 waren es 1734 Deutsch sprechende und 24 Tschechen, 1939 waren nur Deutsch sprechende, u. zw. 1710 und bei Kriegsende 1945 lebten in Saubsdorf 1706 Deutsch sprechende und 6 Tschechen. Auf einer Fläche von 928 ha waren 440 ha Ackerland, 23 ha Weideland, bzw. Wiesen und 410 ha Wald. Saubsdorf war geprägt von Landwirtschaft und Steinindustrie. 92 landwirtschaftliche Betriebe bauten Getreide an und betrieben Forstwirtschaft. 7 Steinbrüche waren in Betrieb, in denen Marmor (schlesischer Carrara) gebrochen wurde. In 14 Marmor- und Granitwerken wurden 485 Mitarbeiter beschäftigt, sowie in 7 Steinmetzbetrieben fanden weitere 33 Personen Arbeit.

1945 wurden in Saubsdorf 274 Hausnummern gezählt.

8 Lebensmittelgeschäfte,  5 Fleischer, 2 Bäcker, 1 Gärtnerei, 7 Schneider, 5 Schuhmacher, 4 Tischlereien, 4 Wagner, 2 Schmieden, 2 Spengler, 2 Sattler 2 Maler und Lackierer, 4 Friseure, 2 Schlosser, 1 Eisengießerei, 1 Auto-Fuhrunternehmen, 1 Baumeister, 1 Bade- und Saunabetrieb, 7 Gaststätten, 2 davon mit einem Saal für 200, bzw. 180 Sitzplätzen, einem Wirtschaftsgarten und Kinobetrieb gaben in Handwerk und Gewerbe Arbeit und Brot.

Saubsdorf beherbergte 4 Schulen:

Eine 5-klassige Volkschule, eine 3-klassige Bürgerschule, die 3-klassige Staatsfachschule für Steinbearbeitung und die 3-klassige Berufschule für Steinmetzlehrlinge.

 

 

 

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